Investment
Die versteckten Kosten beim Kauf eines Ferienhauses in Südeuropa und den Alpen
Der Angebotspreis ist erst der Anfang. Entdecken Sie die Steuern, Verwaltungsgebühren, Instandhaltungskosten und regionalen Nebenkosten, die bestimmen, was ein Ferienhaus wirklich kostet.
Fynn de Vries · 2026-05-08
Jenseits des Kaufpreises
Ein Ferienhaus in Südeuropa oder den Alpen zu kaufen scheint einfach: Objekt finden, Angebot machen, beim Notar unterschreiben. Aber zwischen dem Angebotspreis und dem, was Sie tatsächlich bezahlen, kann die Differenz 15 bis 25 % betragen. Hier sind die Kosten, die die meisten Investoren zu spät entdecken.
Anschaffungsnebenkosten
Grunderwerbsteuer, Notarkosten, Grundbucheintragung, Maklerprovision — sie variieren enorm von Land zu Land. In Spanien rechnen Sie mit 10–14 % des Kaufpreises. In Frankreich 7–8 %. In Italien 4–10 %, je nachdem ob Sie Resident sind oder nicht.
Laufende Kosten
Grundsteuer und Gemeindeabgaben (variieren je nach Gemeinde)
Gebäude- und Haftpflichtversicherung
Hausgeld und Instandhaltungsrücklagen
STR-Verwaltungsgebühren (15–25 % der Einnahmen)
Laufende Wartung, Gartenpflege, Schneeräumung (in den Bergen)
Regionsspezifische Kosten
In den Alpen erfordern Chalets zusätzliche Winterwartung: Schneeräumung, hohe Heizkosten, Dämmung. In Spanien fällt beim Wiederverkauf die „Plusvalía“-Steuer an. In Italien kann die IMU für Zweitwohnsitze 0,76–1,06 % des Katasterwerts betragen.
Wie Terrivio diese Kosten einbezieht
Terrivio berechnet automatisch die Anschaffungsnebenkosten und laufenden Kosten für jedes Land und jede Region. Der angezeigte Nettorendite berücksichtigt all diese versteckten Kosten.